Lachen und Denken sind eng miteinander verbunden – eine Einsicht, die sich durch die Philosophiegeschichte zieht. Von Demokrit über Erasmus von Rotterdam bis hin zum zeitgenössischen Philosophen Yves Bossart: Humor war und ist ein Mittel, um die Welt zu begreifen und Missstände zu entlarven. Besonders Erasmus' «Lob der Narrheit» zeigt, wie Witz und Ironie genutzt werden können, um Wahrheiten aufzuzeigen, die sonst kaum Gehör finden. Sein Werk bleibt ein zeitloses Beispiel dafür, dass in jedem Lachen auch eine kleine Erkenntnis steckt.
Autor:Fabio Dal Molin
Indem Erasmus der Narrheit selbst das Wort erteilt, umgeht er die Zensur seiner Zeit und erreicht eine grosse
Wirkung. Bild:: gemeinfrei
Restricted Content Message
Dies sind Inhalte nur für Mitglieder
Melden Sie sich jetzt an oder werden Sie Mitglied, um diese Seite anzuzeigen.
Kriege, Krisen und Schicksalsschläge prägen die Gegenwart. Dennoch stehen Menschen jeden Morgen auf, schmieden Pläne und vertrauen darauf, dass das Morgen etwas bereithält, das heute noch nicht...
Hoffnung ist etwas, das wir fast immer mit etwas Positivem verbinden. Es gibt keine «negative Hoffnung». Wir hoffen auf Veränderung – oder besser gesagt: auf eine bestimmte Art von Veränderung....