Die Frage nach der Möglichkeit von alternativen Lebensformen und Zukunftsperspektiven wird durch die Betrachtung historischer Umbrüche, wie dem deutschen Bauernkrieg und der Reformation, immer wieder neu gestellt. Historikerin Lyndal Roper beleuchtet, wie revolutionäre Diskontinuitäten, die das Mögliche ins Blickfeld rücken, das Denken über Veränderung und Zukunft massgeblich prägen.
Autor:Fabio Dal Molin
Ostern 1525 standen sich vor Weingarten das Heer des Schwäbischen Bundes (ganz links) mit rot-weisser Fahne und das Bauernheer (Bildmitte) gegenüber. Mittig oben das Kloster Weingarten. Rechts zu Pferde die Vermittlerdelegation aus Ravensburg kommend. Hier wurde der Vertrag von Weingarten geschlossen. Er beendete die Auseinandersetzungen ohne grössere Gefechte und legte zugleich die Rückkehr zur alten Ordnung fest. Federzeichnung aus der Bauernkriegschronik des Abt Jacob Murer. Bild: gemeinfrei
Restricted Content Message
Dies sind Inhalte nur für Mitglieder
Melden Sie sich jetzt an oder werden Sie Mitglied, um diese Seite anzuzeigen.
Ein kleiner Bissen genügte: Als der Erzähler in Marcel Prousts Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» eine Madeleine in Tee taucht und kostet, überrollt ihn plötzlich eine Flut von Erinnerungen...
Wenn wir dem Begriff «Erinnerung» begegnen, dann denken wir wohl zuerst an emotionale Erlebnisse, erfreulicher und auch weniger erfreulicher Natur, die aus der Vergangenheit ins Bewusstsein gerufen...