Island begrüsste uns mit seinem typischen dusteren Wetter, das überraschenderweise zum Zauber der Landschaft beitrug. Auch Ása begrüsste uns sehr herzlich am Flughafen und brachte uns in unsere Unterkunft. In den nächsten Tagen in Island reisten wir viel mit dem Bus von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Hier sind unsere Highlights:
Faszinierende Wunder Islands
Der Gullfoss-Wasserfall, oft als «Goldener Wasserfall» bezeichnet, ist ein wahres Meisterwerk der Natur. Auf der Aussichtsplattform hallt das Geräusch donnernden Wassers um einen herum und man wird ziemlich nass gespritzt. Aber das ist es völlig Wert für diesen atemberaubenden Blick auf die riesigen Wassermassen, die sich runterstürzen und einen magischen, feinen Nebel kreieren, der in der Luft schwebt und auf einen runterrieselt. Der Grosse Geysir war ein weiteres faszinierendes Wunder Islands.
Zu beobachten, wie die Erde zum Leben erwachte, während kochendes Wasser in den Himmel schoss, war sowohl faszinierend als auch berauschend. Die Unvorhersehbarkeit der Geysire hat uns gelehrt, dass die Natur nach ihrem eigenen Zeitplan arbeitet und nicht durch menschliche Abläufe belastet wird. Natürlich kann man nicht über Island sprechen, ohne seine mächtigen Vulkane zu erwähnen. Diese hoch aufragenden Riesen sind sowohl ein Beweis für die rohe Energie der Erde als auch eine Erinnerung an ihre unvorhersehbare Natur. Die Wanderung durch die Lavafelder mit Überresten vergangener Eruptionen war ein beeindruckendes und ernüchterndes Erlebnis. Als wir die riesigen, abgekühlten Lavaströme bewunderten, erfüllte ein Gefühl der Bedeutungslosigkeit, angesichts dieser Naturgewalten, die Stimmung aller. Diese Vulkane aus nächster Nähe zu beobachten, war ein unvergleichliches und un- vergessliches Erlebnis.
In New York
Nach einem entspannenden Mor- gen in der Blue Lagoon waren wir wieder fit für Neues. Nach einem langen Flug begrüsste uns New York mit unendlich vielen neuen Gerüchen, Geräuschen, und anderen Empfindungen. Es wurde draussen in einem abgeschirmten Bereich des Hotels gegessen und geredet, bis die Zimmerschlüssel zur Verfügung gestellt wurden. Wir hatten am folgenden Tag die Gelegenheit, die norwegische Mission der UNO zu besuchen und dort mit den Leuten zu sprechen und viele Fragen zu stellen, welche alle beantwortet wurden. Der Tag endete mit einem Besuch an der norwegischen Seemannskirche, wo gegessen und eifrig Pläne für die Freizeit des Abends geschmiedet wurden. Auch sangen dort eine freiwillige Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour zwei Lieder, um Stimmung zu machen.
Im UNO-Hauptquartier
Der Tag darauf war für viele der Höhepunkt der Reise. Wir durften eine Tour durchs UNO-Hauptquartier machen und viele der Räumlichkeiten von innen sehen. Den Nachmittag konnten wir wieder für uns gestalten: einige besichtigten den Central Park, andere gingen zum Top of the Rock, besuchten Museen oder gingen einkaufen. Am Abend assen wir im Hard Rock Café und sahen das Musical Aladdin. Obschon wir im obersten Balkon waren, hatten wir eine gute Sicht auf die Bühne und konnten alles gut hören.
Am letzten Morgen unserer Reise hiess es für den Flug packen und rechtzeitig zu einer Schiffstour um Manhattan und der Statue of Liberty zu erscheinen. Wir fuhren ganz nah an die Statue heran und konnten sehr gute Bilder von ihr schiessen. Dazu erfuhren wir viele interessante Fakten über die Geschichte New Yorks. Die letzten Stunden, in denen alle beisammen waren, waren emotional und doch schön.