Wer sich verirrt, hat den falschen Weg genommen. Schaut man genauer hin, beginnt reflektierte Einsicht jedoch oft genau dort, wo Orientierung versagt. Holzwege, Irrwege, Umwege markieren nicht das Scheitern, sondern eine produktive Denkzone. Gehen wir also ins Unterholz des Denkens – dorthin, wo Gewissheiten brüchig werden, Zweifel Raum gewinnen und Umdenken möglich wird.
Autor:Uwe Guntern
Das Unterholz beginnt dort, wo der Überblick endet. Wo Karten nicht mehr greifen, wo Markierungen fehlen oder sich widersprechen. Es ist der Ort, an dem Denken nicht mehr geführt wird, sondern tastet. Foto: BILDOGRAPHIE.SWISS/rs
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