Erinnerungen begleiten uns ein ganzes Leben lang. Sie lassen uns in der Vergangenheit schwelgen und rufen Gefühle und Bilder in uns hervor – glückliche und manchmal traurige. Sie sind ein Teil unseres Lebens. Ohne sie wären wir Lebewesen, die nur in der Gegenwart leben. Ja, wir leben manchmal in der Vergangenheit, und sie ist ein Teil von uns.
Autor:Elisabeth Guarcello
Menschen können dasselbe Ereignis unterschiedlich erinnern, ohne zu lügen. Jeder erlebt Situationen aus seiner eigenen Perspektive, und das Gehirn setzt die Erinnerung später neu zusammen. Foto: BILDOGRAPHIE.SWISS/ma
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Elisabeth Guarcello ist Gastautorin der OFZ. Sie zertifizierte PSI- Kompetenzberaterin & Transkulturelles Coaching (MAS)» studiert. Danach war sie als Kommunikationsberaterin für Business- und Privatleute unterwegs sowie als freiwilliger Job-Coach für Jugendliche in Zürich.
Ein kleiner Bissen genügte: Als der Erzähler in Marcel Prousts Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» eine Madeleine in Tee taucht und kostet, überrollt ihn plötzlich eine Flut von Erinnerungen...
Wenn wir dem Begriff «Erinnerung» begegnen, dann denken wir wohl zuerst an emotionale Erlebnisse, erfreulicher und auch weniger erfreulicher Natur, die aus der Vergangenheit ins Bewusstsein gerufen...