«Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.» Ein scheinbar einfacher Satz, der bei genauer Betrachtung Fragen aufwirft. Der Autor setzt sich kritisch und humorvoll mit der Aussage auseinander, beleuchtet philosophische, literarische und persönliche Perspektiven auf Lebenswege, Entscheidungen und Orientierungshilfen – und zeigt, dass der richtige Weg oft erst im Gehen sichtbar wird.
Autor:Harro Werner
Wer an einer Wegkreuzung steht, muss die Entscheidung selbst treffen, den scheinbar richtigen Weg fortzusetzen. Foto: BILDOGRAPHIE.SWISS/jc
Restricted Content Message
Dies sind Inhalte nur für Mitglieder
Melden Sie sich jetzt an oder werden Sie Mitglied, um diese Seite anzuzeigen.
Ein kleiner Bissen genügte: Als der Erzähler in Marcel Prousts Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» eine Madeleine in Tee taucht und kostet, überrollt ihn plötzlich eine Flut von Erinnerungen...
Wenn wir dem Begriff «Erinnerung» begegnen, dann denken wir wohl zuerst an emotionale Erlebnisse, erfreulicher und auch weniger erfreulicher Natur, die aus der Vergangenheit ins Bewusstsein gerufen...