Was brauche ich wirklich – und was glaube ich nur zu brauchen? In einer Welt voller Konsum, Erwartungen und Leistungsdruck verlieren wir oft den Zugang zu unseren echten Bedürfnissen. Dabei sind sie der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden. Doch oft verwechseln wir Wünsche mit wahren Bedürfnissen. Achtsamkeit, ehrliche Selbstwahrnehmung und ein bewusster Umgang mit Gefühlen können uns helfen, uns selbst und anderen authentisch zu begegnen.
Autor:Elisabeth Guarcello
Manche Menschen sehnen sich nach Sicherheit, andere wünschen sich nicht nur Geld, sondern auch Liebe, Zuwendung und soziale Kontakte. Bild: Elisabeth Guarcello
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Elisabeth Guarcello ist Gastautorin der OFZ. Sie zertifizierte PSI- Kompetenzberaterin & Transkulturelles Coaching (MAS)» studiert. Danach war sie als Kommunikationsberaterin für Business- und Privatleute unterwegs sowie als freiwilliger Job-Coach für Jugendliche in Zürich.
Ein kleiner Bissen genügte: Als der Erzähler in Marcel Prousts Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» eine Madeleine in Tee taucht und kostet, überrollt ihn plötzlich eine Flut von Erinnerungen...
Wenn wir dem Begriff «Erinnerung» begegnen, dann denken wir wohl zuerst an emotionale Erlebnisse, erfreulicher und auch weniger erfreulicher Natur, die aus der Vergangenheit ins Bewusstsein gerufen...