Max war vordergründig ein eher ruhiger Bruder, vor allem ein guter Zuhörer. Ein stiller Geniesser der Geselligkeit, ufgstellt, der Unabhängigkeit ausstrahlte, mit trockenem, kernigem Humor. Äusserte er sich, argumentierte er ruhig, sachlich. Schikanieren? Er zog die Konsequenzen. Kein Kurzschluss, nur Leitungen kappen … unwiderruflich. Kein Wunder, als Geschäftsführer einer grösseren Elektrounternehmung in Liestal ging er entschlossen voran, klare Linie, voller Einsatz. So galt er während Jahren als strenger, doch gerechter Fachexperte bei Lehrlings- und Meisterprüfungen. Max war nicht nur elektrisiert von seinem Beruf, sondern v.a. von seiner Familie, auch der fünf Grosskinder. Bis zuletzt, trotz tapfer ertragener Krankheit. Wir werden ihn nicht nur im Freitagsstamm vermissen. Die Baselbieter Loge behält Max ehrend in Erinnerung.